Die Arbeitsgruppe Klinische Neurowissenschaften ist ein neurowissenschaftliches Labor an der Neurologischen Klinik der Universität Bonn.

Es wird geleitet von
Prof. Dr. Michael. T. Heneka.

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Zerebrale Mikroangiopathie PDF Drucken E-Mail

Zerebrale Mikroangiopathie ist eine zunehmend häufige Diagnose bei alten Menschen. Mittels bildgebender Verfahren konnten zwei Arten von Läsionen mit zerebraler Mikroangiopathie in Verbindung gebracht werden: Leukoaraiose und lakunäre Infarkte. Das klinische Bild äußert sich bei den Patienten durch Gangstörung, Inkontinenz, Demenz und Depressionen.

Vaskuläre Risikofaktoren, u.a. Bluthochdruck und Alter begünstigen die Entstehung einer zerebralen Mikroangiopathie. Der Zusammenhang mit anderen Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Hypercholesterolemie, Rauchen und Alkohol ist weniger erforscht. Neuere Studien zielen darauf durch die Behandlung der vaskulären Risikofaktoren ein Fotschreiten der zerebralen Mikroangiopathie zu verlangsamen.

Unsere Forschung will das klinische Bild dieser Patienten weiter aufklären, um die Entstehung besser zu verstehen und effizientere Behandlungsmöglichkeiten finden zu können.

Okroglic, S., Widmann, C., Urbach, H., Scheltens, P. & Heneka, M. T. (2013). Clinical symptoms, risk factors and cardiovascular medication in cerebral microangiopathy patients. PLOS One. 8(2):e53455 [Mehr] [Bibtex] [RIS] [MODS]